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KEIM Concretal

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DAS SCHADET BETON ...

DAS SCHADET BETON ... Externe Einflüsse, Verarbeitungs- bzw. Herstellungsfehler, konstruktive Mängel oder eine Kombination hieraus können bei Beton zu tiefgreifenden Schäden führen. FÜR DIE EWIGKEIT? Überall dort, wo Schutz und Sicherheit gefragt sind, wird Beton eingesetzt. Fundamente, Brücken, Tunnel oder Hochhäuser müssen den stärksten Umwelteinflüssen standhalten. Doch auch der Baustoff Beton – ehemals als „für die Ewigkeit“ propagiert – bleibt von Schäden nicht verschont. KONSTRUKTIVE MÄNGEL IM BAUBOOM Seit Mitte des 20. Jahrhunderts kommt Beton verstärkt zum Einsatz. Qualitätsanforderungen und Technologien waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf dem heutigen Niveau. Bei älteren Bauwerken aus Beton begegnet man Alterungserscheinungen und Schäden wie z. B. Abplatzungen und Korrosion. Die Ursachen sind vielschichtig, der Sanierungsbedarf ist seit Jahren erheblich. GEFAHREN Im Laufe der Zeit wird Beton von der Witterung angegriffen, das lässt Wasser und Schadstoffe eindringen. Moos und Algenbewuchs führen zu optischen Mängeln und verstärken die Schadenswirkung. Durch die hohe Wasseraufnahme wird bei Frosteinwirkung die Struktur des Betons zerstört. Dadurch entstehender Rost an der Bewehrung kann zu erheblichen Schäden führen. GEFAHREN IM ÜBERBLICK: – Witterung – Wasser – Geringe Betondeckung – Tausalz – Konstruktive Mängel

k e i m concret a l ® – bet o n so schön wie bet o n. 21 DAS SCHÜTZT BETON! Guter Beton, sehr geringe Karbonatisierung Karbonatisierung steht kurz vor der Bewehrung ABWITTERUNGSSCHUTZ Durch die verfestigende Wirkung (Verkieselung) können silikatische Anstriche langfristig die Betonoberfläche vor Ab- und Auswitterung schützen. Zusätzliche Untergrundhydrophobierungen steigern zusätzlich den Abwitterungsschutz. CO ² - SCHUTZ Die Betonoberfläche muss so abgedichtet werden, dass CO ² nicht durchdringen kann. Für einen funktionsfähigen CO ² -Schutz müssen vor dem Anstrich Poren und Lunker immer in Spachteltechnik geschlossen werden (vollflächige Spachtelung). Ein bloßer Anstrich ist in diesem Fall unzureichend. Bewehrung liegt bereits im karbonatisierten Bereich Starke Chloridbelastung WASSERSCHUTZ Durch eine hohe Wasserabweisung nach außen sowie eine sehr gute Wasserdampfdiffusionsfähigkeit von innen nach außen wird die Anreicherung von Wasser im Beton verhindert (Rostschutz durch Trockenhalten des Betons). CHLORIDSCHUTZ Chloridsalze werden durch Wasser in den Beton transportiert. Chloridschutz bedeutet deshalb Wasserschutz. Das Eindringen von chloridbelastetem Wasser wird hierdurch verhindert und trockener Beton gewährleistet. Bereits im Beton vorhandene Chloride können somit nicht aktiv werden. Die Bewehrung liegt großflächig fast oder direkt an der Betonoberfläche ZUSÄTZLICHE ÜBERDECKUNG Als dauerhafter Schutz ist eine zusätzliche Überdeckung mit Betonersatz erforderlich. Zur Vermeidung der Karbonatisierung wird durch den Auftrag einer zusätzlichen Schichtdicke von 1 bis 3 cm im Spritzverfahren das Material stark verdichtet. Eine anstrichtechnische Oberflächenbehandlung erfolgt aus optischen Gründen und als Wetterschutz/ Abwitterungsschutz. karbonatisierter Beton Nicht karbonatisierter Beton Karbonatisierungsgrenze Stahlbewehrung

ERHALTEN UND GESTALTEN