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KEIM E+H Edition Nr. 2: Schmuttertal Gymnasium Diedorf

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c Plan-Nr. c Plan-Nr. c Plan-Nr. b b b a a a c Plan-Nr. c Plan-Nr. c Plan-Nr. b b b a a a SCHMUTTERTAL-GYMNASIUM Ab Oberkante Kellerdecke sind fast alle Bauteile des Schmuttertal-Gymnasiums als Fichtenholzkonstruktion errichtet. Der Grundriss der Gebäude basiert auf einem Raster von 2,7 m; sämtlichen Räumen liegt dieses Maß zugrunde, an manchen Stellen auch seine Teilung oder Vervielfachung. In diesem Raster stehen über 1000 Stützen. Sie tragen Unterzüge, auf denen wiederum die Decken ruhen, die aus Schallschutzgründen in Holz-Beton-Verbundbauweise ausgeführt sind: Leichte Rippen aus Brettschichtholz, mit einem Querschnitt von 18 x 32 cm, verlegt im Abstand von 90 cm, bilden die Zugzone, darauf liegen OSB-Platten als verlorene Schalung und darüber eine 10 cm dicke, schwere Ortbetonschicht als Druckzone. Das Zusammenwirken von Holz und Beton ergibt Plattenbalkendecken, die bei sehr geringer Höhe Räume mit einem Achsmaß von 8,1 m überspannen. Die Geschossdecken übernehmen die Aussteifung der Skelettkonstruktion, bei den geneigten Schritt 2: Deckenelemente über EG Dächern sind zu diesem Zweck einige Partien mit Dreischichtplatten beplankt. In der vertikalen Ebene werden sie von einzelnen Wänden in Holzrahmenbauweise unterstützt, die ebenfalls OSB-beplankt sind. Alle anderen Innen- und Außenwände erfüllen keine statische Funktion. Schritt 1: Wände + Stützen EG Gez. 04.10.13/wih 81307 Projekt-Nr. Massstab 1:200 Gymnasium Diedorf Gez. 04.10.13/wih 81307 Projekt-Nr. Massstab 1:200 Gymnasium Diedorf Schritt 3: Wände + Stützen 1. OG Index Änderung Datum gez. Gez. 04.10.13/wih Projekt-Nr. 81307 Massstab 1:200 Ausschreibungsplan Montageablauf Gymnasium Diedorf Schritt 1: Wände+Stützen Schritt 4: Deckenelemente über 1. OG Index Änderung Datum gez. Gez. 04.10.13/wih Projekt-Nr. 81307 Massstab 1:200 Ausschreibungsplan Montageablauf Gymnasium Diedorf Schritt 2: Deckenelemente Schritt 5: Wände + Stützen 2. OG Tragwerk, Raumbildung und Montageschritte 01 MONTAGEKONZEPT 08.11.2013 I GYMNASIUM DIEDORF MONTAGEKONZEPT 08.11.2013 I GYMNASIUM DIEDORF Gez. 04.10.13/wih Index Änderung Datum gez. Änderung Datum gez. Index 81307 Projekt-Nr. Massstab 1:200 03 Ausschreibungsplan Gymnasium Montageablauf Diedorf Schritt 3: Wände+Stützen Schritt 6: Dachelemente 05 Ausschreibungsplan Montageablauf Schritt 5: Wände+Stützen 02 MONTAGEKONZEPT 08.11.2013 I GYMNASIUM DIEDORF MONTAGEKONZEPT 08.11.2013 I GYMNASIUM DIEDORF Gez. 04.10.13/wih Index Änderung Datum gez. Änderung Datum gez. Index 81307 Projekt-Nr. Massstab 1:200 04 06 Ausschreibungsplan Gymnasium Montageablauf Diedorf Schritt 4: Deckenelemente Ausschreibungsplan Montageablauf Schritt 6: Dachelemente 32 MONTAGEKONZEPT 08.11.2013 I GYMNASIUM DIEDORF MONTAGEKONZEPT 08.11.2013 I GYMNASIUM DIEDORF

TRAGWERK UND BAUABLAUF Bis zu 12 m lang waren die vorgefertigten Wandelemente, die auf der Baustelle angeliefert wurden. Erklärtes Ziel des Bauherrn war ein hoher Vorfertigungsgrad. Daher wurden die Bauteile hinsichtlich des Transports optimal dimensioniert. Die Fassadenelemente von 12 m Länge beispielsweise wurden inklusive Wärmedämmung und Fenstern im Werk vorgefertigt und stehend zur Baustelle transportiert, dann aber erst vor Ort mit der ebenfalls elementierten Außenschalung bekleidet. Weil die gesamte Holzkonstruktion später in den Innenräumen sichtbar sein sollte, musste sie während der Bauphase schnellstmöglich vor Regen geschützt werden. Die Montage der Klassenhäuser erfolgte daher nicht stockwerksweise, sondern in vertikalen Abschnitten, die je ein Drittel der Grundfläche umfassten. Durch dieses Vorgehen war stets ein Dach vorhanden. Günstiger Nebeneffekt: Auch der Ortbeton war vor Regen und starker Sonneneinstrahlung sicher und musste während des Aushärtens nicht aufwendig geschützt werden. Das Errichten aller vier Bauten einschließlich Aufbeton und Fenstern war innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen. Dieser verkürzten Bauphase im Vergleich zu Projekten ohne Vorfertigung stand allerdings eine verlängerte Planungsphase gegenüber, sodass sich unterm Strich kein nennenswerter Zeitgewinn erzielen ließ. Dennoch bietet die Vorfertigung Vorteile: eine geringere Abhängigkeit von den Launen des Wetters und eine präzisere Ausführung in höherer Qualität. 33

ERHALTEN UND GESTALTEN