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KEIM E+H Nr. 1: Farbe als Gestaltungsmittel im Schaffen von Bruno Taut

Natürliche

Natürliche Inhaltsstoffe sind das Geheimnis der 1878 erfundenen Keimschen Mineralfarben. Der Stoff für die farbige Stadt Die Farben der zwanziger Jahre haben einen Namen: Keimsche Mineralfarbe » Die Wirkung der Farben … ist vorzüglich. Die Farben haben nicht nachgelassen, sind abwaschbar und wischfest. Am besten haben sich die Keimschen Dekorations- und Anstrichfarben auf Putz und Backstein bewährt. Wir haben schon oft Gelegenheit gehabt, Interessenten auf die Schönheit und Haltbarkeit der Farben aufmerksam zu machen. Aus einem Brief Tauts an Keim, 27. 2.1923 « Markenzeichen Langlebigkeit: Mit dem Fels in der Brandung warb KEIMFARBEN in den 20er Jahren für die Mineralfarben. Der Grundstein für die farbige Architektur der zwanziger und dreißiger Jahre wurde bereits rund 50 Jahre zuvor gelegt. Mit seinem 1878 patentierten »Verfahren zur Befestigung von Mineralfarben auf Wandputz« wurde Adolf Wilhelm Keim zum Geburtshelfer der modernen Architekturfarbigkeit. Ohne die Keimschen Mineralfarben wäre der vom Deutschen Werkbund protegierte Aufruf zur »Farbigen Stadt« nach dem Ersten Weltkrieg unrealisierbar gewesen. Lichtechtheit und Witterungsbeständigkeit, rationelle Applikation und wirtschaftliche Herstellung drängten die bis dahin üblichen Kalkfarben mit ihrer nur geringen Abtönbarkeit schnell in den Hintergrund. Nicht nur einzelne Häuser, ganze Ensembles und Straßenzüge wurden damals farbig gestaltet. Auch Bruno Taut konnte seinen Bauten erst mit den Keimschen Mineralfarben die charakteristischen Färbungen geben. Taut war in den zwanziger Jahren, der Hochzeit des genossenschaftlichen Wohnungsbaus, ein begeisterter Anwender der Augsburger Farben. Langlebigkeit ist für die Keimsche Mineralfarbe also kein Thema – und die aktuellen Forderungen für mehr Nachhaltigkeit bei der Produktherstellung und -anwendung erfüllt Keim seit langem. Denn Mineralfarben vereinen alle Pluspunkte eines Fassadenanstrichs, bauphysikalisch wie optisch. Sie sind hoch wasserdampfdiffusionsfähig, lichtecht sowie witterungsbeständig und bilden keinen Film an der Oberfläche, der sich mit jeder Neubeschichtung verstärkt und sich allmählich zu einer Dampfsperre verdickt. Fassaden mit Keimschen Mineralfarben sind überdies »patinafähig«, das heißt, sie altern mit Würde und werden auch nach Jahrzehnten nicht unansehnlich. Keimfarben hat über die Jahrzehnte stets an der Optimierung der Mineralfarbentechnik gearbeitet. Heute ist der Hersteller bekannt für werkgerechte Sanierungen, für Farbtonvielfalt und Service. Damit ist Keim aber nicht nur Partner der Denkmalpflege, denn Architekten setzen auch bei aktuellen Projekten auf die Vorteile der Mineralfarben. So bietet KEIMFARBEN heute ein breites Produkt- und Lösungsspektrum. Es reicht von mineralischen Anstrichsystemen für Außen- und Innenbereiche, Produkten für Betoninstandsetzung, Betonoberflächenschutz sowie Betonbodenbeschichtungen, mineralischen Putzen, Naturstein-Instandsetzungs-Komplettsystemen bis hin zu Wärm edämmverbundsystemen. Und so bleibt die Keimsche Mineralfarbe für das kommende Jahrtausend ideales Material für den Schutz und die Gestaltung von Fassaden und Innenbereichen. erhalten & gestalten Die Zeugnisse dieser Zeit sind bis heute erhalten. Nicht selten finden sich – insbesondere an den Tautschen Bauten im früheren Osten Deutschlands – über 70 Jahre alte, originale Anstriche aus der Entstehungszeit. 16

ERHALTEN UND GESTALTEN