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KEIM E+H Nr. 10: Vom Maschinenhaus zum Medien- standort: Neue Nutzung für ein Industriedenkmal

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Die Dakonstruktionen,

Die Dakonstruktionen, bei F15 ein Pfeendastuhl, waren in sehr gutem Zustand. Aus energetisen Gründen installierte man durgängig eine Aufdadämmung und dete die zuvor inhomogen gedeten Fläen einheitli neu ein. erhalten & gestalten 8 Mieltrakt aufragenden Sornsteins mit den Resten desselben verfüllt war – ein übersaubarer Malus. So umfasste die Sanierung zunäst eine einheitli graue Neueindeung aller Däer einsließli Aufdadämmung, um die energetise Situation zu verbessern. Alle Fenster in F15 wurden vollständig erneuert, die Isolierverglasung befindet si heute in Holzprofilen, deren Dimensionierung in Absprae mit der Denkmalbehörde so filigran wie mögli gewählt wurde. Die teilweise mit Glasmalerei gesmüten Rundbogenfenster in F16, immerhin über hundert Jahre alt, blieben erhalten und wurden nur von innen dur einen vorgeseten Fensterrahmen ergänzt. Na Westen hin erhielt der Trakt neue, smale Öffnungen, um die Belitung im Inneren zu verbessern. Ansonsten erfolgten keine Eingriffe. Vollkommen neu ist selbstverständli die Haustenik, einsließli EDV-Infrastruktur sowie eines kombinierten Fußboden- und Soelleistenheizungssystems, das dur Brennwerenik gespeist wird. Gleiermaßen neu ist die bereits erwähnte Raumstruktur in F15. In Anlehnung an die Kranbahn bilden Doppel-T-Träger eine sogenannte Primärstruktur für die Integration der Raumtrennwände aus Glas Faszinierende Details und akustis wirksame Ahorn-Holzpaneele. Srankelemente wiederum teilen die Büroeinheiten untereinander ab – au sie sind akustis optimiert. Die großen Stirnwände der Halle sind überdies mit einer Vorsasale aus fugenlos montierten Akustikpaneelen versehen. Überhaupt war die Akustik ein wesentlies Thema, sließli sollten später in der weitgehend offenen Halle über zehn Mitarbeiter kreativ an Medienprojekten arbeiten. Markant in den Luraum der Halle ragt der Bespreungsraum, ein auf der Primärstruktur lagernder, na zwei Seiten verglaster Kubus mit 16 Quadratmetern Grundfläe. Erreibar über eine filigrane Keilstufentreppe, bietet er ausreiend Pla für Kundenmeetings und Präsentationen. Sozial- und Serverraum, Empfang und kaufmännise Büros befinden si derweil im niveaugleien, direkt verbundenen Mieltrakt. Au die Sanitärräume finden si dort – unter anderem in den geöffneten, original belassenen Sornsteinstumpf eingebaut.

F16 na der Sanierung: Gut erkennbar sind die Zeitfenster an der Ostwand und das filigrane Holz-Stahl-Datragwerk. Mit seinen Glasornamenten und den Dekorationsmalereien ist das 1889 erbaute Gebäude ein Kleinod industrieller Aritektur. Das historise Masinenhaus war über die Jahre komple von anderen Gebäuden umslossen. Erst na Rübau der jüngeren Anbauten und umstehenden Gebäude kam die Aritektur des Manz-Baus zur Geltung. erhalten & gestalten 9

ERHALTEN UND GESTALTEN