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KEIM E+H Nr. 7: Diözesanbauamt Eichstätt: modernes Bauen im Bestand

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Geschichte sichtbar

Geschichte sichtbar machen erhalten & gestalten In die Veran†wor†ung der Denkmalpflege fäll† auch die Bewahrung der his†orischen, maßs†äblichen S†ad†s†ruk†ur wie hier in der Eichs†ä††er Os†envors†ad†. Den historischen Zustand einfrieren oder die Zeitläufe sichtbar machen? Zwei Pole, zwischen denen sich die Denkmalpflege stets bewegt, wie die Sanierung zweier Häuser in der Eichstätter Ostenvorstadt zeigt. Im ersten Fall schien die Rückführung in den ursprünglichen Zustand vertretbar, da das stattliche, dreigeschossige Gebäude von1719 zwar im Lauf der Jahrhunderte vielfache Veränderungen erfahren hatte, ohne dass dabei jedoch der historische Kern zerstört worden wäre. Fassadenbefunde sicherten die heute wieder erkennbare rosa Kalkfassung mit ocker aufgemalten Lisenen, Querbändern und Fensterfaschen. Ganz anders bei dem benachbarten Jurahaus, das im Lauf seiner 500-jährigen Geschichte durch zahlreiche Um- und Anbauten zu einem komplexen Konglomerat gewachsen war. Die ursprüngliche Gestalt war stark verändert, aber in Umriss und Maßstäblichkeit erhalten. Bewusst wurdeeine neutrale, weiße Fassade gewählt, der Anbau dazu kontrastierend gefasst. Die sachlich-nüchterne Zugangsrampe am rückwärtigen Teil des Hauses stellt das Gebäude in den Kontext des 21. Jahrhunderts. 16 KEIMFARBEN GmbH & Co. KG · Keimstraße 16 · 86420 Diedorf · www.keimfarben.de

ERHALTEN UND GESTALTEN