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KEIM E+H Nr. 8: Lutherstadt Eisleben - zwischen gestern, heute und morgen

Ganz im Zentrum – der

Ganz im Zentrum – der Markt Der rechteckig angelegte Marktplatz ist seit dem Mittelalter das Zentrum des damaligen Bergbaustädtchens Eisleben. Hier nimmt die farbliche Neugestaltung des Stadtkerns 1992 ihren Anfang. Jugendstil-Elemente finden sich an der Fassade des Kaufhauses am Markt wieder. Ornamentik und Schrift wurden behutsam wiederhergestellt. Bis heute ist die ursprüngliche, mittelalterliche Grundform des Marktes unverändert – die Bebauung stammt hingegen aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Eine dominante Position nimmt das Rathaus mit seinem hohen Giebel, dem spitzen Dach und den seitlichen Zwerchhäusern ein. 1409 wird erstmals ein Rathaus erwähnt, 1489 aber fällt es mit großen Teilen der Stadt einem Brand zum Opfer. Bis 1531 entsteht an gleicher Stelle ein Neubau, der Elemente der Spätgotik und der Renaissance vereint. Die an der Nordseite platzierte, doppelläufige Freitreppe ins erste Obergeschoss gilt als typisches Element der Renaissance. Bis 1874 gelangte man nur über diese Treppe in die oberen Etagen des zweigeschossigen Gebäudes. Erst danach kam die innere Erschließung hinzu. 1874 erhält das Rathaus auch den heute noch existierenden neogotischen Anbau mit Altan, einer balkonähnlichen Ausformung. 1909 trägt man komplett erhalten & gestalten 10

Ein hoher Giebel und große Zwerchhäuser am steilen Dach kennzeichnen das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Die Marktbebauung ist meist traufseitig zum Platz ausgerichtet und besteht aus Bürgerhäusern des 16. bis 20. Jahrhunderts. 11

ERHALTEN UND GESTALTEN