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KEIM Restauro

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Steinfestigung

Steinfestigung Natursteinfestigung auf Basis von Kieselsäureester Die Steinfestigung gilt als restaurative, also wiederherstellende Maßnah me in der Steinkonservierung. Die Natursteinverwitterung führt zu mehr Porenraum im Natursteingefüge bei gleichzeitiger Schwächung der oberflächennahen Bereiche. Durch gezielte Bindemittelzufuhr soll die geschädigte, d. h. in ihrer mechanischen Stabilität beeinträchtigte Bau stoffmatrix wieder gefestigt werden. Seit langem haben sich für die Steinfestigung Produkte auf Basis von Kieselsäureester bewährt. Sie scheiden bei Reaktion mit Wasser festigendes Kieselgel ab. Gleichzeitig bleiben die Kapillarität und Wasserdampf durchlässigkeit des gefestigten Mate rials erhalten. Zielsetzung einer erfolgreichen Steinfestigung ist die Wiederher stel lung des ursprünglichen Festigkeitsni veaus. Ent sprechend sind die Steinfestigungsprodukte KEIM Silex-OH in zwei verschiedenen Varianten mit unterschiedlicher Gelabschei dungsrate verfügbar. Die wesentlichste Voraussetzung für eine optimale Steinfestigung ist darüber hinaus die komplette Durch tränkung der verwitterten Steinzone bis hin zum unverwitterten Kern. Dazu wird der Festiger am besten im Flutverfahren mehrmals nass in nass bis zur Sättigung des Baustoffs aufgebracht. Bild links: Details der restaurierten Fassaden der Hafenverwaltung in Bilbao, Spanien Bild rechts: Kloster von Pelayo in Oviedo (Detail) Verwitterungsgrad Zunahme KEIM Silex-OH Wirkstoffgehalt 75 % Gelabscheidungsrate ca. 33 % KEIM Silex-OH-100 Wirkstoffgehalt 100 % Gelabscheidungsrate ca. 40 % Festigungsgrad Zunahme 4

Hydrophobierende Imprägnierung Hydrophobierende Imprägnierung als klassische Steinkonservierungs– methode Die meisten Verwitterungsprozesse an Natursteinen werden durch das Vorhandensein von Wasser verursacht oder begünstigt. Insofern zählt der Schutz vor Wasser bzw. Feuchtig keit zu den klassischen Steinkonser vie rungsmethoden. Hydrophobierungsmittel durchdringen im Sinne einer Imprägnierung die Baustoffoberfläche und machen sie dabei wasserabweisend. Zu diesem Zweck verwendet man heute vornehmlich siliciumorganische Verbin dungen wie Siloxane oder Silane. Gleichwohl geben auch hydrophob ausgerüstete Anstriche allein schon einen ausreichenden Verwitte r ungs schutz. Grundsätzlich gilt es aber im mer, zunächst den jeweiligen Natur stein und dessen Zustand zu prüfen, ob eine Hydrophobierung überhaupt möglich bzw. sinnvoll ist. Es gibt durchaus Natursteine, die sich aufgrund ihrer Dichtigkeit gar nicht oder kaum hydrophobieren lassen (z. B. Basalt, Gra nit oder Marmor). Auch stark salzhaltige Natursteine sollten nicht hydrophobiert werden, da es hinter der hydrophobierten Schicht zu hohen Salzkon zentrationen kommen kann, die ihrerseits zu Krustenbildung und in Konsequenz zu Abplatzungen führen können. Ebenfalls kritisch ist die Hydrophobierung von tonmineralhaltigen Gestei nen. Das KEIM Restauro-Programm bietet verschiedene Möglichkeiten zur Hydrophobierung von Naturstein ober flächen, mit dem Ziel, die Auf nahme von Wasser und Schad stoffen zu reduzieren. Bilder links: Wasserturm in Mannheim Bild rechts: Kloster von Pelayo in Oviedo Wasser- und Feuchteschutz Erhöhter Wasser- und Feuchteschutz KEIM Lotexan-N Auf Siloxanbasis Farbloses, hydrophobierendes Schlussbehandlungsmittel KEIM Restauro-Lasur Hydrophob ausgestattetes Lasurmaterial auf Sol-Silikatbasis KEIM Silangrund Auf Silanbasis Hydrophobierendes Grundiermittel – zusätzlich zu anstrichtechnischen Maßnahmen + KEIM Restauro-Lasur Speziell für porösen, ungestrichenen Naturstein Speziell für porösen, zu beschichtenden Naturstein Speziell für stark wasserbelastete und/oder feuchtigkeitsempfindliche Baustoffe, wie z. B. eisensalzhaltige Natursteine (Braunverfärbung) 5

ERHALTEN UND GESTALTEN