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KEIM Schimmelpilze in Innenraeumen

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WODURCH ENTSTEHT

WODURCH ENTSTEHT SCHIMMEL? Vor allem in modernen, wärmegedämmten Wohnungen ohne natürliche Luftzirkulation muss regelmäßig gelüftet werden. URSACHEN ERKENNEN Ein Hauptfaktor für Schimmelbildung ist Feuchtigkeit. Die Feuchtigkeit kann beispielsweise aus dem Bauwerk stammen (z.B. durch Leckagen, unzureichende Wasserführungen, Wärmebrücken) oder auch vom Raumnutzer selbst eingebracht werden. Fachgerechte bauseitige Maßnahmen und vernünftiges Raumnutzerverhalten müssen zusammenwirken, um Wohnräume nachhaltig frei von Schimmelpilzwachstum zu halten. Der Einsatz mineralischer hydroaktiver Baustoffe, die die anfallende Feuchtigkeit zu Spitzenlasten aufnehmen, kann hier ergänzend wirken. Schimmelpilzschäden erfordern demnach eine detaillierte Bewertung der Gesamtsituation, die Beseitigung der Ursachen und entsprechende daraus resultierende Maßnahmen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Einflussfaktoren und Schadenssituationen kann es bei der Sanierung von Schimmelpilzbefall in Wohnräumen keine einheitliche Vorgehensweise geben. Unser bewährtes KEIM Mycal-System bietet mineralische und kapillaraktive Produkte für schnelltrocknende, alkalische Oberflächen zur individuellen Skalierung für Ihr Objekt. FEUCHTEQUELLEN IN WOHNUNGEN 6 bis 12 Liter Wasser am Tag je 4-Personen-Haushalt Vergessen Sie nur an zwei Tagen das Lüften, befinden sich mindestens 12 Liter Wasser in der Raumluft. Das ist jede Menge Feuchtigkeit, die sich auf den Wänden Ihrer Wohnung niederschlagen kann.

k e i m my c a l ® - s y s t e m – wirk s a m v o r b e u g e n, na c h h a l t i g sanieren 7 RICHTIGES LÜFTUNGSVERHALTEN LUFTFEUCHTE KONTROLLIEREN Richtiges Lüften ist das wirksamste Mittel, um Feuchte aus den Wohnräumen zu entfernen und damit Schimmelbefall vorzubeugen. Dabei kommt der freien Lüftung, also dem Öffnen der Fenster, noch immer eine zentrale Bedeutung zu. Richtiges Lüften will aber verstanden sein. Die effektivste Lüftungsart, die Querlüftung, ist nicht in jedem Fall anzuraten. Der notwendige Luftaustausch wird von der Raumgröße, der Nutzung und der Temperatur bestimmt. Moderne Lüftungskonzepte unterstützen die Wohnraumlüftung autonom, teils sogar inklusive Wärmerückgewinnung. Um die Luftfeuchte zu kontrollieren und die freie Lüftung zielgerichtet einzusetzen, sind folgende Hinweise ratsam: – Der Gebrauch von Feuchtemessgeräten (Thermo-Hygrometer) – Das konstante Temperieren der einzelnen Wohnzonen (Schlafzimmer ca. 18 °C, Wohnzimmer ca. 19 – 20 °C, Bad ca. 20 °C) – Das Vermeiden einer Möblierung an Außenwänden – Der Einsatz kapillaraktiver mineralischer Baustoffe an den Innenwänden und Decken Gesundes Raumklima schafft Wohlfühlatmosphäre. ca. 5 – 10 Min. 1 – 2 Min. max. 30 – 60 Min. Stoßlüftung Zur Verringerung der Feuchte im Raum sollte mehrmals täglich eine kurze Stoßlüftung (5 – 10 Min.) durchgeführt werden. Kleiner Tipp: Kühle Kellerräume sollten im Sommer nicht oder nur in den frühen Morgenstunden gelüftet werden. Querlüftung Die Querlüftung ist besonders effektiv, allerdings sollten nur Räume mit vergleichbaren Feuchte- und Temperaturverhältnissen quergelüftet werden (1 – 2 Min.). Niemals das warme feuchte Bad mit dem kühlen Schlafzimmer querlüften! Spaltlüftung In Einzelfällen kann auch eine Spaltlüftung (geeignete Spaltmaße vorausgesetzt) sinnvoll sein (max. 30 – 60 min). Aber Achtung, hierbei kühlt die Laibung stark aus und es geht viel Heizenergie verloren. Weiterführende Handlungsempfehlungen zur Schimmelsanierung sind im „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ des Umweltbundesamtes zu finden (www.umweltbundesamt.de). Des Weiteren wird die DGUV Information 201-028 „Handlungsanleitung Gesundheitsgefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe bei der Gebäudesanierung (früher: BGI 858)“ empfohlen und dient als Hilfe zur Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen bei Gebäudesanierungsarbeiten mit Kontamination durch biologische Arbeitsstoffe (www.arbeitssicherheit.de).

ERHALTEN UND GESTALTEN